Mittwoch, 25. August 2010

Tag der offenen Tür

bei Bettina Hartmann (Stoffträume) in Rosbach und ich durfte einiges zu ihrer Ausstellung beisteuern. Am Freitag und Samstag (27. und 28. August 2010) sind meine Julie, die Gingham Girls Tasche und die Schnipp-Schnapp-Tasche dort zu sehen.

Das Deckentop aus dem Blöcketausch bei der Hobbyschneiderin ist (bis auf einen einfarbigen Rand) endlich fertig und ziert eine Wand in Frau Hartmanns Ausstellung. Dort werde ich es am Freitag fotografieren.

Außerdem ist endlich mein Wandbehang aus der Wundertüte Nr.5 von den Quiltfriends fertig geworden und hängt bei ihr aus. Dies ist das Top, das noch den Wundertütenregeln entspricht, nämlich nur die Stoffe aus der Wundertüte, einen weiteren eigenen (in rot) und eventuell einen zusätzlichen Stoff für das Binding zu verwenden.


Allerdings war mir das doch zu wenig, deshalb habe ich noch jede Menge Perlen, Stickgarn, Muscheln und ähnliches ins Spiel gebracht, und so sieht der Wandbehang "Unter Wasser" jetzt aus:


Die Anleitung aus Lena's Patchwork (Sommer 2007) habe ich dann auf die vorhandene Stoffmenge angepasst - das war eine ziemliche Rechnerei. In der Anleitung werden 15 verschiedene Stoffe verwendet und der Wandbehang hat dort eine Größe von 124,5 x 161,5 cm. Mein fertiger Wandbehang hat eine Größe von 80,5 x 107,5 cm. Reste aus der Wundertüte gibt es kaum. Mit Hilfe von EQ6 habe ich die Stofffarben auf die Blöcke verteilt, ohne dieses Programm hätte ich mir wirklich schwer getan.

Und hier noch einige Detailfotos für alle, die sich den Wandbehang gerne näher ansehen wollen!


Die meisten Applikationen sind als "reverse applique" handgenäht (mein erster Versuch in dieser Richtung), die Fische, die aus ihrem Block heraus schwimmen, sind mit der Maschine appliziert.


Das Netz habe ich aus Effektgarn erst gewebt, und um die Verbindungspunkte zu stabilisieren, mit einem anderen Effektgarn darübergehäkelt.


Jojos sind an verschiedenen Stellen eingesetzt, und alle Ränder sowie manche Zwischenräume sind mit Kreisen gequiltet, wobei an jedem Kreis eine Perle befestigt ist.


Hier sind echte Muscheln verarbeitet, auch im Fischernetz sind echte Muscheln hängen geblieben.


Die Verschnitttechnik habe ich hier auch das erste Mal eingesetzt, aber ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Die Fische fand ich per Zufall im vergangenen Jahr auf der Kreativ Welt in Wiesbaden.


Die Tentakeln der Quallen bestehen aus Perlenschnüren.




Beim gestickten, mit Perlen verzierten Seegras konnte ich mich kaum bremsen, beinahe hätte ich jede freie Fläche damit bestickt!


Kommentare:

  1. Liebe Petra,

    zuallererst mal meinen herzlichsten Glückwunsch, dass du Mit-Aussteller bist. Es ist schon etwas besonderes!

    Und dann bekommst du noch mein allergrößtes Kompliment zu diesem absolut gelungenen Schmuckstück von Quilt. Du hast tolle Ideen umgesetzt, mit den Stickereien und dem Zubehör kommt deine Wundertüte erst richtig zur Geltung! Hut ab!

    Liebe Grüße
    Kerstin

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  2. dieser Wandbehang ist eine Augenweide ... besonders gut gefallen mir die Quallen - eine super Umsetzung der Wundertüte

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  3. Liebe Petra,
    der Unterwasserquilt ist Dir super gelungen, so viele kleine schöne Dinge sind da versteckt und dann noch die schönen Stickereien, genial.

    Liebe Grüße
    Uta

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  4. Das ist ein wunderschöner Unterwasserquil,diese vielen liebevoll gearbeiteten Details und die wunderschönen Stickerein,das ist eine wahre Augenweide,traumhaft schön.
    L.G.Birgit(Nordseekrabbe)

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